I. Artikel zur Genealogie der Familien Enneper und Moll

II. Professor Alfred Enneper

III. Postkarten:
Enneper, Halver, Iserlohn

IV. Propagandapostkarten
& Flugblätter

V. Militärische Ereignisse im Zusammenhang mit Enneper/Moll

VI. Geld & Familiengeschichte

VII. Wirtschafliche Entwicklung

VIII. Stiftung Sport Schwerte, Sportabzeichen

IX. Kontakt/Impressum

X. Links

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Postkarten Ennepe (Hofschaft)/ Halver
sowie diverse Familienz
weige

1. Ennepe - Hofschaft bei Halver

Gruss aus Ennepe

Lithografie vor 1903



Gast- und Schankwirtschaft zur Ennepe, Postkarte ca. 1912
Eine Gastwitschaft bestand hier schon seit Anfang 1800. Das Haus war abgebrannt und ist 1881 mit der Gastwirtschaft neu gebaut worden.
(31.1.1812 verkauft Witwe Johann Enneper 1/5 des Gutes für 300 Reichstaler; 21.2.1861 kauft Carl Schulte das Gut/Haus)

Gastwirtschaft zur Ennepe

Gastwirtschaft Rückseite

Gast- und Schankwirtschaft zur Ennepe, Postkarte ca.1910

Haus Clever

Haus Clever in Ennepe ca.1950

Der Hof (Haus) Clever in Ennepe ist verhältnismäßig jung. Der Hof wurde gebaut, als1836 die Straße Halver/Radevormwald fertiggestellt wurde (derzeitige B229).
Hier war eine Barriere, an der Wegegeld erhoben wurde. Die Grundstücke wurden von dem Landwirt Herm. Heinr. Schmalenbach verkauft. 1867 erwarb der Bäcker Friedrich Clever den Hof, der auch eine Bäckerei und Gastwirtschaft betrieb. Ab 1896 waren Eigentümer Friedrich Wilh. Clever und Frau Lina, geb. Buscher (siehe auch erste Postkarte!).
1943 sind Besitzer Otto Clever und Luise, geb. Wiebusch.
Die Lage - zwischen Halver und Radevormwald - lud seinerzeit zur Rast ein, zumal der Weg nach Halver merklich ansteigt (damals Pferdefuhrwerke).



Gruss aus Halver

Lithographie von Halver (vor 1896)


2. Halver


Gruss aus Halver
Lithographie vor 1903

Ludwig Lausberg aus N.-Vahlefeld / Halver heiratete am 19.11.1868 die Witwe Henriette  Enneper (31 Jahre) ,
die auch gemeinsame Vorfahren mit dem Verfasser hat.
Das ehemalige Posthaus  ist inzwischen entsprechend renoviert/restauriert worden (siehe auch Internet).

Halver

colorierte Postkarte vor 1910

3. Ennepe Talsperre


Ennepethalsperre im Bau

colorierte Postkarte ca. 1900

Höltermühle

Bau der Ennepethalsperre - Postkarte vom 18.7. 1903


Ennepethalsperre

Elektrizitätswerk Ennepethal

Postkarte vor 1910

Ennepetalsperre 1907

 

Ennepetalsperre, Postkarte von 1926


Angriff 16./17.5.1943 auf die Ennepetalsperre

Die Royal Airforce griff Mai 1943 mit 19 Lancaster -Bombern die Möhne-, Eder-, Sorpe und Ennepetalsperren an (letztere mit einem Bomber). Durch Zerstörung der 4 Talsperren sollte eine riesige Flutwelle erzeugt werden.
Währen der Angriff auf Möhne- und Edertalsperren erfolgreich war, scheiterte er bei der Sorpe und Ennepetalsperre. Fünf Maschinen gingen bei dem Anflug ,zwei Maschinen beim Rückflug verloren (von 133 Piloten / Soldaten ließen 54 ihr Leben).

Auf deutscher Seite gab es 1284 Opfer, darunter über 700 Kriegsgefangene, die in einem Arbeitslager am Ruhrufer untergebracht waren. Anfang Oktober 1943 war die Möhnetalsperre repariert; das eigentliche Ziel, die Wasserversorgung der Ruhrindustrie zu treffen, wurde zudem nicht erreicht, da diese vor allem aus dem Stausee Haltern und dem Rhein versorgt wurde.

4. Diverse Familienzweige



Enneper & Soehne

Brief des Stahlwerks August Enneper Söhne Kräwinklerbrücke Rheinland (vor 1923)

1901  Radevormwald Einwohnerliste
          Dürpe Hof     35 Einwohner
          ...
          Enneper, Aug. Söhne
                         Inhaber: August und Carl Enneper, Hammerschmiede

1888  Foto August Enneper jun und Carl Enneper, Hammerlehrling

http://www.wupperindustrie.de/doerpebilder8.html

           (aus: 900 Jahre Hückeswagen 1085-1985, 189 f)



Zwischen   1726 und 1736  wurden im Bereich der Einmündung der Dörpe in die Wupper  von Joh. Heyer und Joh.Pet. Burghoff sechs Hammergebäude errichtet, die acht Hämmer beherbergten.
Vier der sechs Hammergebäude gingen ab 1866 nach und nach in den Besitz von August Enneper über, der seine Firma "August Enneper und Söhne" immer weiter modernisierte  und ausbaute. Insgesamt 35-40 Beschäftigte produzierten in dem Stahlwerk Werkzeugstahl für alle Zwecke.
Im Jahre 1969 wurde die Produktion wegen des Baus der Wuppertalsperre beendet; die zuletzt ca 70 Arbeitnehmer mußten entlassen werden.


Restaurant Enneper

Lithographie vor 1898, Restaurant "Enneper" des Iserlohner Familienzweiges



Restaurant Ewald Enneper, Iserlohn

Enneper Café Barmen ca. 1911



Café Enneper in Waldbröl, ca. 1955



Waldbröl 1951